PricewaterhouseCoopers (PWC Schwerin)

PWC ist einer der neoliberalen Player Weltweit
PWC in Schwerin

PricewaterhouseCoopers (PwC) bietet Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung an. Weltweit arbeiten mehr als 180.000 Mitarbeiter in 158 Ländern für PwC. PwC gehört damit neben Deloitte, KMPG und Ernst & Young zu den "Big Four" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. In Deutschland ist PwC an 28 Standorten mit 9.300 Mitarbeitern vertreten und erzielt einen Umsatz von rund 1,49 Milliarden Euro. Am 1. Juli 2010 übernahm Norbert Winkeljohann von Hans Wagener den Posten als Vorstandschef, der die Altersgrenze erreichte und zum 30. Juni 2010 aus dem Vorstand ausschied. In Schwerin unterhält PwC seit der Wende ein Büro.

Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Schwerin hat den Zuschlag für die Stelle des Beratenden Beauftragten in Schwerin bekommen. Grund genug, dieses Unternehmen einmal genauer zu betrachten. Wir wollen in diesem Beitrag der Frage nachgehen, inwieweit die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC dazu beitragen kann, in Schwerin den Haushalt zu konsolidieren.

 

PwC nicht nur in Schwerin als Wirtschaftsprüfer

 

Werner Rügemer bezeichnet die Wirtschaftsprüfer als "Schriftgelehrten des Neoliberalismus". Die "Big Four" prüfen alle DAX-Unternehmen

"Sie interpretieren die hochkomplizierten Bilanzvorschriften, die sie selbst verfassen und passen sie an die Anforderungen der Unternehmensvorstände an. Wirtschaftsprüfer schützen das finanzielle Innenleben der ‚geprüften’ Konzerne vor der Öffentlichkeit und dem Staat." Bilanzmanipulationen und kreative Buchführung

 

werden nicht kontrolliert und nicht zur Verantwortung gezogen

 

Bad Bank FMS Wertmanagement, die von der Hypo Real Estate (HRE) ausgegliedert wurde, in der Bilanz zum Rumpfgeschäftsjahr 2010 zu einem Buchungsfehler in Höhe von 55,5 Milliarden Euro

 

PwC und die Treuhandanstalt

 

Spätestens seit der Wende haben die Wirtchaftsprüfer ein neus lukratives Geschäftsfeld erschlossen: den Staat. Der Einstieg in Deutschland sei den Beratern über die Treuhandhandanstalt gelungen, so Werner Rügemer. "Die Bundesregierung unter Helmut Kohl berief in den vierköpfigen Leitungsausschuss – nach Rücksprache beim deutschen McKinsey-Imitator Roland Berger - je einen Vertreter von McKinsey, von KPMG und von Treuarbeit, einer deutschen Wirtschaftsprüfergesellschaft. Später kam als fünfter Mann noch ein Berger-Vertreter hinzu, die Treuarbeit wurde von der US Konkurrenz PWC aufgekauft." Hans Wagener, von 2003 bis 2010 Chef von PwC, war zu Beginn der 1990er Jahre Abschlussprüfer der Treuhand. Er war beteiligt an der Überleitung des DDR-Banksystems an die westlichen Institutionen.

 

Die Berater handelten lt. Rügemer nicht im Sinne der ostdeutschen Unternehmen, sondern blieben den Unternehmen verpflichtet, die sie schon bisher beraten hatten. Allein im Jahre 1992 hätten die Beratungsfirmen zusammen 450 Millionen Mark kassiert.

 

Die Berater hätten Einfluss darauf genommen, dass möglichst viele Beschäftigte entlassen werden, die Aufkäufer an möglichst hohe Staatszuschüsse kamen und einen möglichst niedrigen Kaufpreis zahlten, die symbolische eine Mark, so Rügemer. Die Orientierung der Berater auschließlich an den Interessen der großen Unternehmen, führten zur Deindustrialisierung, in deren Folge Millionen Menschen ihre Arbeit verloren. Die ostdeutschen Bürger

 

PwC nicht nur in Schwerin als Steuervermeider

(Dieses Kapitel befindet sich im Aufbau)

 

Ein charakteristisches Merkmal der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist...

Der verschärfte Umgang mit Steuerparadiesen heiße nicht, dass optimale Steuergestaltung „ein für alle Mal ab geschafft ist“. Und: „PwC unterstützt sie mit rund 162 000 Mitarbeitern in über 150 Staaten dabei gerne.“

 

Schwarzgeldoasen gefördert und unterstützt durch PWC

 

CBL Cross Border Leasing Geschäfte

 

Vermögensnachfolge, Vermeidung von (latenter) Schenkung- und Erbschaftsteuer, Wohnsitzverlagerung 

 

PwC und der Steuersenkungswettbewerb

 

Wettbewerb der Steuersysteme

PwC-Studie über attraktive Steuerstandorte 

 

 

PwC als Gesetzgeber

 

PwC Mit ihrer Beratungstätigkeit für Privatwirtschaft und öffentlichen Sektor gehören neoliberale Umstrukturierungen und Privatisierungen zum Alltagsgeschäft von PWC. Sie setzen in Zusammenarbeit mit Firmen und Regierungen um, was am WEF und in internationalen Institutionen wie WTO, IWF und Weltbank diskutiert und beschlossen wird. Dabei beschränkt sich PWC keineswegs auf die simple Übernahme und Umsetzung derer Konzepte, sondern ist massgeblich mitbeteiligt an der Entwicklung und Durchsetzung neoliberaler Politik.

 

PwC und das Beratergeschäft

 

Trotz Wachstum lastet auf den Partnern aber stets der Druck, Umsatz zu generieren.

PwC Rekordumsatz 

 

Wibera und PwC

 

Wibera ist eine Tochtergesellschaft von PwC

 

treunhandanstalt 

PWC Schwerin

 

Kritik an PricewaterhouseCoopers nicht nur in Schwerin

PPP und CBL

Norbert Winkeljohann

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