Werner Rügemer

Werner Rügemer studierte Literaturwissenschaft in München, Tübingen, Berlin und Paris, 1979 Dissertation an der Uni Bremen. 1975-1989 Redakteur der pädagogischen Monatszeitschrift Demokratische Erziehung, seit 1989 Arbeit als freier Autor, Berater und Lehrbeauftragter an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

 

Werner Rügemer ist ein Experte auf dem Feld der Banken- und Unternehmenskriminalität. Mit seinen Veröffentlichungen, Vorträgen, Hörfunk-Interviews und gelegentlichen Fernsehauftritten wurde er im deutschsprachigen Raum bekannt.

 

Einen Schwerpunkt seiner Untersuchungen bildet die Unterwerfung kommunaler und öffentlicher Interessen durch Akteure der Wirtschaft, die sich seiner Ansicht nach in der Epoche des Neoliberalismus und nach der staatlichen Bankenrettung dramatisch zugespitzt hat. Rügemer hat im speziellen die Privatisierung öffentlichen Eigentums, Cross-Border-Leasing, Public Private Partnership (PPP) und private Berater untersucht.

 

Zuletzt erschienen ist von ihm das Buch "Rating-Agenturen. Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart". Darin legt er die Eigentümerstruktur der drei großen Agenturen offen, die ausschließlich im Besitz der großen Banken, Hedge- und Investmentfonds sind. Er zeigt auf, dass die Ratingagenturen ein Mittel für die Eigentümer sind, um Unternehmen, Staaten und ganze Volkswirtschaften zu enteignen.

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Aktuell: verdi. hatte Werner Rügemer zum Thema TTIP eingeladen, und lud ihn kurzerhand aus. Der Grund: Ungeprüfte Antisemitismusvorwürfe einer Journalistin (Adriana Stern hagalil.com). 

Hier eine ausführliche Stellungnahme die jeden der Vorwürfe entkräftet.

Veröffentlicht wurde die Stellungnahme vom renommierten Online Portal

NachDenkSeiten. Werner Rügemer hat inzwischen Klage gegen das Magazin und die Ausladenden eingereicht.


Werner Rügemer über die Verschuldung der Kommunen und Sparpolitik

Werner Rügemer über private Berater

Werner Rügemer über Privatisierung

Werner Rügemer über Ratingagenturen

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